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"DIE BESCHAULICHE
REISE"
KULTURELLE HÖHEPUNKTE AUS VORISLAMISCHER UND ISLAMISCHER ZEIT (15 Tage)
Kurzbeschreibung:
Nach einem ersten Eindruck von Tehran fliegen Sie nach Kerman. Es folgt
ein Ausflug nach Mahan. Anschliessend besichtigen Sie Shiraz, Persepolis,
Pasargadae, Yazd und Isfahan. Eine faszinierende Landschaft mit weiten,
zum Teil wüstenhaften Ebenen und hohen Gebirgszügen begleitet Sie auf
der Reise. Diese Reise bietet Ihnen die Möglichkeit, ausgewählte Sehenswürdigkeiten
mit Musse zu besichtigen.
1. Tag:
Flug Genf - Tehran. Ankunft gegen Mitternacht, Transfer zum Hotel.
2. Tag.
Stadt- und Museumsbesichtigung: Zuerst sehen Sie das Nationalmuseum mit
Funden aus über fünf Jahrtausenden iranischer Zivilisation und das Reza
Abbasi Museums mit einer hochinteressanten kulturhistorischen Ausstellung.
Am Nachmittag Besichtigung des modernen Juwelenmuseums. Anschließend bummeln
Sie durch den Tadjrish Bazar.
3. Tag:
Besichtigungen: Sahebqranieh Palast, ein Palast aus 19. Jh. und Winterresidenz
des Schah, die ehemalige US-Botschaft, das alte Parlament, die Sepahsalar-Moschee
(alles von aussen), Khomeinis Haus. Transfer zum Flughafen. Flug: Tehran-Kerman.
4. Tag: 
Besichtigung von Kerman und Mahan.
Der Bazar von Kerman (Bazar-e Wakil) konnte seinen ursprünglichen Charakter
weitgehend bewahren. Es handelt sich um einen mit Ziegelgewölben überdeckten
Bazar aus safawidischer Zeit. Der Gandj Ali Khan Komplex mit dem Hammam,
einem alten Dampfbad, ist heute ein ethnologisches Museum. Verschiedene
Karawansereien zeigen, dass Kerman an einer alten Handelsstrasse von Indien
nach Kleinasien liegt. Sie fahren 35 km weiter in das Oasenstädtchen Mahan,
wo Sie das Mausoleum von Shah Nematollah Vali, einem 1431 verstorbenen
und hier begrabenen Sufimeister und Gründer des Nematollah-Sufiordens
besuchen. Der von ihm gegründete Orden besteht heute noch. Weiterfahrt
zur bezaubernden Garten- und Palastanlage Bagh-e Shazdeh. Dieser sogenannte
Prinzengarten, wurde als einer der letzten Paradiesgärten nach persischer
Tradition erbaut. 
5. Tag:
Fahrt nach Shiraz. Eine lange, aber hochinteressante Fahrt führt Sie durch
das weite, dünn besiedelte Hochland Zentralpersiens. In Sarvestan besichtigen
Sie die Reste des Palastes von Bahram V. (5. Jh.).
6. und 7. Tag:
Shiraz und Persepolis. Ausflug nach Persepolis (Takht-e Djamshid), der
Königsresidenz der Achämeniden. Ferner besichtigen Sie die sassanidischen
Felsreliefs von Naqsh-e Radjab (3. Jh. n.Chr.) und die achämenidischen
Felsgräber von Naqsh-e Rostam in der Umgebung von Persepolis. Durch das
Korantor (Darvazeh Qoran) führt die Strasse von Norden her in die Stadt.
Die Mausoleen der beiden Dichter Saadi (13. Jh.) und Hafiz (14. Jh.) liegen
in hübschen Parkanlagen. Der Bagh-e Narendjestan (Orangengarten der Familie
Qavam, 18. Jh.) und Bagh-e Eram (Paradies-Garten mit einem Palast aus
der Qadjarenzeit) bieten Gelegenheit zur Erholung. Der
Bagh-e Eram dient als botanischer Garten. Gleichzeitig mit dem Bazar entstand
auch die Masjid-e Wakil (Moschee) sowie das angrenzende Hammam (Bad).
Im Shah Cheragh-Mausoleum ist ein Bruder des in Mashhad beigesetzten Imam
Reza, nämlich Hazrat-e Mir Seyyid Ahmad, genannt Shah Cheragh, bestattet.
Es ist im Innern mit Spiegelmosaiken, Fliesenmosaikornamenten und Inschriften
verziert (kann meistens nur von aussen besichtigt werden). Dort sehen
Sie auch die Freitagsmoschee (Masdjid-e Djame Atiq) und das Khoda Khaneh
(Gotteshaus). Mit einem Bummel durch den 800m langen Bazar-e Vakil, einem
architektonischen Meisterwerk aus dem 18. Jh., beenden Sie Ihr Tagesprogramm.
8. Tag:
Fahrt über Abarkuh und Pasargadae (Kyros-Grab) nach Yazd. In Abarkuh wurden
die Hauptmoschee sowie alte Stadthäuser und Windtürme auf traditionelle
Weise restauriert. Unterwegs nach Yazd sehen Sie in Pasargadae die Überreste
vom Palast und der Audienzhalle (UNESCO Kulturdenkmal) der ersten achämenidischen
Hauptstadt (Grab von Kyros II).
9. Tag:
Yazd ist ein Zentrum der traditionellen Brokat-und Seidenherstellung.
Besichtigungen in Yazd: Tekiyeh Amir Chaqmaq, Bazar, Feuertempel, Wasserbehälter
mit vier Windtürmen und die Freitagsmoschee. Etwas ausserhalb der Stadt
sind zwei grosse zoroastrische Bestattungstürme, die Türme des Schweigens,
zu sehen, ferner ein Feuerheiligtum der zoroastrischen Gemeinde.
10. - 13. Tag:

Fahrt nach Nain; dort befindet sich eine Freitagsmoschee, welche eine
der ältesten Sakralbauten im Iran ist (960 n.Chr.), gegenüber ein Herrenhaus
aus spätsafawidischer Zeit (Museum). Weiterfahrt nach Isfahan.
"Isfahan ist die Hälfte der Welt", sagt ein Sprichwort aus der Zeit von
Shah Abbass I., das beim Anblick der Oasenstadt nicht übertrieben scheint.
Die Anlage mit ihren türkisblauen Kuppeln, Moscheen und Minaretten wirkt
wie eine märchenhafte Kulisse. Vom Ali-Qapu Torpalast genießen Sie den
herrlichen Blick auf den weltberühmten Meidan-e Imam (UNESCO Kulturdenkmal),
einen 150 m breiten und 500 m langen Platz; er gehörte unter Shah Abbas
I. zum Palastareal, umrahmt von doppelstöckigen Arkaden: Der Ali Qapu-Torpalast
bildet den Zugang zum Palastgebäude. Besonders sehenswert sind die Shaikh
Lotfollah-Moschee und die Masdjid-e Imam, die königliche Moschee. Ein
weiterer Höhepunkt bildet die Freitagsmoschee. Sie besuchen auch die 3
Brücken über den Zyandehrud sowie den Kakh-e Hasht Behesht (Acht-Paradies-Palast)
und den Chehel Sotun-Palast (Palast der Vierzig Säulen), ferner das Armenierviertel
Djolfa mit der Vank-Kathedrale und einem kleinen angeschlossenen Museum
sowie den Qaysariyeh-Bazar.
14. Tag:
Reise über Natanz und Kashan nach Tehran. In Natanz besichtigen Sie die
Feitagsmoschee und das Abdul Samad Grabmal, in Kashan das Shazdeh Ibrahim
Grabmal und das Haus von Bordjerdiha. Bei einem kurzen Fotostop sehen
Sie in Qom das Massumeh Mausoleum (Schwester des 8. Imam). Übernachtung
in Tehran.
15. Tag:
Transfer zum Flughafen und Rückflug Tehran - Genf.
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