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GROSSE IRAN-RUNDREISE
(22 Tage)
Kurzbeschreibung:
Von Tehran führt die Fahrt nach Nordwesten zum Kaspischen Meer, nach Ardabil
und Tabriz, durch das Kurdengebiet nach Takab, Kermanshah und in die Ebene
von Khuzistan (Susa, Haft Tepe, Chogha Zanbil). Sie überqueren das landschaftlich
eindrückliche Zagros-Gebirge und besichtigen Bishapur, Firuzabad, Shiraz,
Yazd und Isfahan. Überall zwischen den Etappenorten finden sich zahlreiche
kleine Sehenswürdigkeiten.
1. Tag:
Flug Genf - Tehran. Ankunft gegen Mitternacht, Transfer zum Hotel.
2. Tag;
Stadt- und Museumsbesichtigung: Zuerst sehen Sie das Nationalmuseum mit
Funden aus über fünf Jahrtausenden iranischer Zivilisation und das Reza
Abbasi Museums mit einer hochinteressanten kulturhistorischen Ausstellung.
Am Nachmittag Besichtigung des modernen Juwelenmuseums. Anschließend bummeln
Sie durch den Tadjrish Bazar.
3. Tag:
Die heutige Fahrt bringt Sie über das Elburzgebirge zur bedeutenden Hafenstadt
Anzali am Kaspischen Meer.
4. Tag: 
Nach einem Bootsausflug in der Lagune von Anzali fahren Sie weiter nach
Ardabil. Besuch des ersten Sufi-Ordensklosters in Azarbaidjan mit dem
Grabmal des Gründers Shaikh Safi ad-Din.
5. Tag:
Fahrt nach Tabriz. Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeit in Tabriz:
Blaue Moschee (mit blauen Fliesenmosaikverzierungen), Azarbaidjan-Museum
mit archäologischen und ethnologischen Fundgegenständen, Arg-e Alishah.
6. Tag: 
Von Tabriz führt die Strecke über Maraqeh nach Takab. In Maraqeh besichtigen
Sie die Monumente Gonbad-e Sorkh und Gonbad-e Madare Holaku Khan. Später
erreichen Sie Takab.
7. Tag:
Ausflug zum Takht-e Sulaiman (Thron des Salomon). Durch abwechslungsreiches
Bergland geht die Fahrt nach Kurdistan, in die Provinzhauptstadt Sanandaj.
Viele Kurden tragen hier noch ihre traditionelle Tracht. Besuch der Freitagsmoschee.
8. Tag:
Auf der Weiterfahrt nach Kermanshah durch gebirgige, abwechslungsreiche
Landschaft besichtigen Sie das Relief von Dariush in Bisotun, dann in
Kermanshah den Taq-e Bostan (zwei grosse Felsgrotten mit Reliefbildern).
9. Tag:
Durch die Provinz Luristan fahren Sie in das idyllische Shushtar mit seinen
Kanälen und Wassermühlen. Anschliessend kommen Sie in Ahwaz in der Provinz
Khuzistan an.
10. Tag:
Besichtigung von Susa, Haft Tepe und Chogha Zanbil. Das antike Susa hatte
sich über vier Hügelkuppen erstreckt und war von ca. 4000 v.Chr. bis ins
13. Jh. n.Chr. besiedelt. Susa war eine städtische Siedlung und ein religiöses
Zentrum. Hier befindet sich das Danielsgrab, in dem der biblische Prophet
Daniel begraben sein soll.
20 km südlich liegt der elamische Fundort Haft Tepe (Sieben Hügel), ein
im 15. Jh. v.Chr. errichtetes unabhängiges Fürstentum. Die Stadt Chogha
Zanbil ist eine mittelelamische Gründung (13.Jh. v.Chr.). Die Königspaläste,
der heilige Bezirk in einem fünfstufigen Zikkurat (ein der Stadtgottheit
gewidmeter Stufenturm) sind die wichtigsten Elemente.
11. Tag: 
Fahrt in den Südwesten des Landes nach Bishapur mit den Überresten einer
alten Stadt und Reliefs aus der Sassanidenzeit . Weiter geht es nach Shiraz,
das in 1600 m Höhe in einer grünen Oase liegt.
12. - 13. Tag:
Von Shiraz Ausflüge nach Persepolis (Königsresidenz der Achämeniden),
Naqsh-e Rostam (Felsengräber), Pasargadae (Kyros-Grab) und Firuzabad (Palast
Ardashirs I.). Jeweils nachmittags Stadtbesichtigung von Shiraz.
Die Mausoleen der beiden Dichter Saadi (13. Jh.) und Hafiz (14. Jh.) liegen
in hübschen Parkanlagen. Gleichzeitig mit dem Bazar entstand auch die
Masjid-e Wakil (Moschee) sowie das angrenzende Hammam (Bad).
Im Shah Cheragh-Mausoleum ist ein Bruder des in Mashhad beigesetzten Imam
Reza, nämlich Hazrat-e Mir Seyyid Ahmad, genannt Shah Cheragh, bestattet.
Es ist im Innern mit Spiegelmosaiken, Fliesenmosaikornamenten und Inschriften
verziert (kann vermutlich nicht von innen besichtigt werden). Dort sehen
Sie auch die Freitagsmoschee (Masdjid-e Djame Atiq) und das Khoda Khaneh
(Gotteshaus). Verschiedene Parkanlagen wie der Bagh-e Narendjestan (Orangengarten
der Familie Qavam, 18. Jh.) und Bagh-e Eram (Paradies-Garten mit einem
Palast aus der Qadjarenzeit) bieten Gelegenheit zur Erholung. Der Bagh-e
Eram dient als botanischer Garten
14. - 15. Tag:
Fahrt durch das weite, dünn besiedelte Hochland nach Kerman, das am Rande
der Wüste Lut liegt. Besichtigung von Kerman, Mahan und Rayan.
Der Bazar von Kerman (Bazar-e Wakil) konnte seinen ursprünglichen Charakter
weitgehend bewahren. Es handelt sich um einen mit Ziegelgewölben überdeckten
Bazar aus safawidischer Zeit. Der Gandj Ali Khan Komplex mit dem Hammam,
einem alten Dampfbad, ist heute ein ethnologisches Museum. Verschiedene
Karawansereien zeigen, dass Kerman an einer alten Handelsstrasse von Indien
nach Kleinasien liegt. Sie fahren 35 km weiter in das Oasenstädtchen Mahan,
wo Sie das Mausoleum von Shah Nematollah Vali, einem 1431 verstorbenen
und hier begrabenen Sufimeister und Gründer des Nematollah-Sufiordens
besuchen. Der von ihm gegründete Orden besteht heute noch. Weiterfahrt
zur bezaubernden Garten- und Palastanlage Bagh-e Shazdeh. Dieser sogenannte
Prinzengarten, wurde als einer der letzten Paradiesgärten nach persischer
Tradition erbaut. In Rayan besichtigen Sie die Burg, die eine ähnliche
Funktion wie die Burg von Bam hat, aber lediglich 1/5 der Fläche. Rückfahrt
nach Kerman.
16. - 17. Tag:
Fahrt über Rafsandjan, dem Zentrum des Pistazienanbaus, nach Yazd.
In Yazd besichtigen Sie die Freitagsmoschee aus dem 12. Jh., die Moschee
Masdjid-e Amir Chaqmaq und die Tekiyeh Amir Chaqmaq. Etwas ausserhalb
der Stadt sind zwei grosse zoroastrische Bestattungstürme, die Türme des
Schweigens, zu sehen, ferner ein Feuerheiligtum der zoroastrischen Gemeinde.
Auch ist ein Ausflug nach Pir-e Chak Chak (zoroastrische Pilgerstätte)
vorgesehen.
18. - 20. Tag:

Fahrt via Nain nach Isfahan. In Nain lernen Sie mit der Großen Moschee
eines der bedeutendsten islamischen Bauwerke kennen. Gegen Abend erreichen
Sie Isfahan.
Besichtigung
des Kakh-e Hasht Behesht (Acht-Paradies-Palast) und des Chehel Sotun-Palastes
(Palast der Vierzig Säulen). Der Meydan-e Imam, ein 150 m breiter und
500 m langer Platz, gehörte unter Shah Abbas I. zum Palastareal, umrahmt
von doppelstöckigen Arkaden: Der Ali Qapu-Torpalast bildet den Zugang
zum Palastgebäude. Besonders sehenswert sind die Shaikh-Lotfollah-Moschee
und die Masdjid-e Imam, die königliche Moschee. Ein weiterer Höhepunkt
bildet die Freitagsmoschee. Neben dem Qaysariyeh-Bazar besuchen Sie das
armenische Viertel Djolfa mit der Vank-Kathedrale sowie drei aus verschiedenen
Epochen stammende Brücken über den Zyandehrud.
21. Tag:
Reise über Natanz und Kashan nach Tehran. In Natanz besichtigen Sie die
Feitagsmoschee und das Abdul Samad Grabmal, in Kashan das Shazdeh Ibrahim
Grabmal und das Haus von Bordjerdiha. Bei einem kurzen Fotostop sehen
Sie in Qom das Massumeh Mausoleum (Schwester des 8. Imam). Übernachtung
in Tehran.
22. Tag:
Rückflug Tehran - Genf.
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