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KIRGISIEN-RUNDREISE KULTUR UND WANDERN
(15 / 22 TAGE)

UNESCO-Weltnaturerbe Issyk Kul und Hochgebirgs-See Song Köl, Fergana-Becken und das 3000jährige Osch

Kurzbeschreibung
Die Reise führt nach Kirgisien, einem Land, welches touristisch noch ganz am Anfang steht. Ein Glücksfall für Reisende, die die Ursprünglichkeit von Landschaft und Kultur lieben. Kirgisen liegt in den Gebirgssystemen des Tienschan und Pamir, Hochgebirgen mit einer Fläche von ca. 350.000 km² und mehreren 7000ern.

Die Route führt zu einigen Naturwundern Mittelasiens, wie zum Issyk Kul, dem grössten Gebirgssee der Erde. Aufgrund der landschaftlichen Mannigfaltigkeit wurde die Issyk Kul-Region zum UNESCO-Weltnaturerbe erhoben. Ihresgleichen suchen die mit Enzian und Edelweiß überzogenen Wiesen, die wir auf unserer Wanderung zum Gletscher sehen. In einem völlig abgelegenen Hochgebirgstal sind wir in der Berg-Taiga unterwegs und baden in heissen Quellen!

Ein weiterer Höhepunkt ist der Hochgebirgs-See Song Köl. Neben einmaliger Panoramalandschaft kann man hier auf authentisches Nomadenleben treffen. Wie seit über tausend Jahren ziehen die Kirgisen mit ihren Pferde- und Schafsherden in die Steppen am See und schlagen ihre Jurten auf. Wir wandern durch Walnusswälder und erleben die ethnische Vielfalt im Fergana-Becken. Als Abschluss steht eine Wanderung im Ala Artscha-Nationalpark an, bei der uns ein Biologe begleitet und die Pflanzenwelt etwas näherbringt.

 

Höhepunkte (15 Tage):

  • Burana: historische Stadt an der Seidenstrasse
  • UNESCO-Weltnaturerbe Issyk Kul
  • Issyk-Kul: größter Hochgebirgssee der Welt
  • Tageswanderung in der Gebirgstaiga des Tien Schan
  • Felszeichnungen von Tscholpon-Ata
  • Historische Altstadt von Karakol
  • Orthodoxe Holzkathedrale und Dunganen-Moschee von Karakol
  • Filzherstellung und Filzmanufaktur Bokonbaewa
  • Felsformationen von Dshety Ögüz
  • Tageswanderung zum Gletscher
  • Wanderung durch bizarre Erosionslandschaften
  • Ursprüngliches Nomadenleben am Song Köl
  • Tageswanderung in der Gebirgskette des Moldo Alatoo
  • Der gewaltige Töö-Aschuu-Pass
  • Hauptstadt Bischkek


Höhepunkte (22 Tage):

  • Städte der Seidenstraße: Dshalal-Abad und Uzgen
  • 3000jährige Stadt Osch
  • Wanderung durch die grössten Walnusswälder der Erde
  • Wanderung im Fergana-Gebirge
  • Usbekisches Dorf Arslanbob
  • Ethnische Vielfalt des Fergana-Tals
  • Naryn-Schlucht und Kaskaden
  • Der gewaltige Töö-Pass


Hinweis: Sie können alle Fotos sowie die Karte vergrössern, indem Sie darauf clicken.


1. Tag: Anreise
Abflug von Deutschland / Schweiz nach Bischkek. Die reine Flugzeit beträgt ca. 6 Stunden. Nach einer Zwischenlandung in Moskau, St. Petersburg oder Istanbul kommen wir am Morgen des nächsten Tages an
.

2.Tag: Minarett und Ausgrabungsstätte Burana
Ankunft am Manas-Flughafen Bischkek. Wir werden vom Flughafen abgeholt. Fahrt nach Tokmok (60 km), wo sich die historische Stadt Burana, im Mittelalter eine Stadt an der Seidenstrasse, befindet. Wir schauen uns das Freilichtmuseum sowie die Reste eines Minaretts aus der Karachanidenzeit (11.-13. Jh.) an. Vom Minarett aus hat man einen wunderschönen Blick über das weite Tschuj-Tal und die schneebedeckten Gipfel des Kirgisischen Alatoo. Unsere Fahrt geht weiter bis zum Issyk Kul. Der Issyk Kul ist ein riesiger Hochgebirgssee mit glasklarem Wasser. Mit einer Länge von knapp 200 km, einer Breite von 60 km und einer Tiefe von über 600 m ist er der größte Hochgebirgssee der Erde! Ü: Privates Hotel bei Tscholpon Ata.

3. Tag: Unterwegs im grössten UNECSO-Weltnaturerbe-Gebiet
Der Issyk Kul See liegt im gleichnamigen Issyk Kul-Oblast (Verwaltungsgebiet), durch den ein Grossteil unserer Reise führt. Wegen seiner einzigartigen Natur und Landschaft wurde er im Jahre 2001 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Direkt bei Tscholpon Ata befindet sich eines der grössten Steinfelder mit Felszeichnungen in Mittelasien. Über 600 Felszeichnungen gibt es hier zu bestaunen. Danach besuchen wir das Regionalmuseum, welches eine interessante archäologische Abteilung besitzt. Wir sind jetzt am Fusse des Kungej Alatoo unterwegs. Ü: Privates Hotel bei Tscholpon Ata.

4. Tag: Wanderung im Kungej-Alatoo
Heute wollen wir zu einer Wanderung aufbrechen. Dauer und Schwierigkeitsgrad richten sich nach Interessen und Kondition der Gruppe. Grundsätzlich gibt es folgende Varianten: 1. Halbtageswanderung entlang des Flusses ohne grosse Steigungen. Ziel ist ein kleiner See am Oberlauf (ca. 3-4 h). 2. Variante: Ganztageswanderung (6-8 h). Im Anschluss Fahrt zur Stadt Karakol auf guter Asphaltstrasse. (ca. 100 km) Ü: Privates Hotel Karakol.


Orthodoxe Kathedrale von Karakol

5. Tag: Die Altstadt von Karakol
Karakol ist eine einzigartige Stadt und zählt zu den schönsten Mittelasiens. Im Unterschied zu anderen Siedlungen, welche vom russischen Zaren im Mittelasien des 19. Jh. angelegt wurden, findet man in Karakol noch viele Zeugen dieser Zeit. Hier steht die einzige orthodoxe Kathedrale Kirgisiens in Holzbauweise und die berühmte Moschee im Pagodenstil. Viele der alten russischen Blockhäuser mit ihren liebevoll gestalteten Fensterläden sind noch erhalten. Wir besuchen das sehenswerte Przhewalskij-Museum, welches dem grossen Zentralasienforscher gewidmet ist. Er stand als erster europäischer Wissenschaftler vor den Toren Lhasas. Abends: Besuch einer kirgisischen Tschajchana (Teehaus). Ü: Privates Hotel Karakol.

6. Tag: Wanderung durch die Berg-Taiga
Am Südufer des Issyk Kul zieht sich über 300 km die Gebirgskette des Terskej-Alatoo hin. Nach einem kurzen Anfahrtsweg unternehmen wir heute eine Trekkingtour durch die Gebirgs-Taiga Kirgisiens. Auf der Tour durch die unerschlossenen Wälder hat man die Gelegenheit die Taigawälder, welche aus der legendären Tienschan-Fichte bestehen, zu bewundern. Alternative: Gesamte Strecke im Begleitfahrzeug. Am Abend kann man sich in den heißen Quellen erholen. Gehzeit 5 bis 6 h Ü: einfache Berghütte.

7. Tag: Trekking im Terskej-Alatoo
Die heutige Trekkingtour dient als Vorbereitungstour für den morgigen Tag. Wir laufen das Haupttal hinauf, immer in Sichtweite des Flusses. Mitunter steht einige Kilometer flussaufwärts eine einsame Jurte der kirgisischen Nomaden am Wegesrand. Wieder kommen wir durch die Ausläufer der Gebirgs-Taiga. Der Pfad weist keine grossen Steigungen auf. Unser Ziel ist der Oberlauf eines Nebenflusses. Alternative: Rückkehr nach der Hälfte der Strecke. Am Abend kann man sich in den heissen Quellen erholen. Gehzeit: 6-8 h. Ü: einfache Berghütte.

8. Tag: Trekkingtour zum Östlichen Köl-Pass
Unsere heutige Trekkingtour ist ein Höhepunkt der Reise. Nachdem wir uns von ca. 2500 m ü.M. einige Meter flussaufwärts bewegt haben, biegen wir in ein Seitental ein, und es beginnt der steile Anstieg zum Pass (3860 m ü.M.). Hier eröffnet sich ein herrlicher Panoramablick auf die schneebedeckten 5000er im Hintergrund und auf den nahe gelegenen Bergsee. Wenn es Zeit und Kondition erlauben, kann man über den Sattel schreiten und zu einem See absteigen. Nach einem drei bis vierstündigen Abstieg kommen wir im Tal an. Alternative: freier Tag. Gehzeit 7-9 h. Ü: einfache Berghütte.


Rote Felsen von Dshety Ögüz

9. Tag: Heilquellen und Rote Felsen von Dshety Ögüz
Rückfahrt aus dem Gebirge bis zum Ufer des Issyk Kul. Wir fahren weiter am Südufer des Issyk-Kuls entlang und machen einen Abstecher in den wohl bekanntesten Kurort Kirgisiens, nach Dshety Ögüz. Neben seinen Heilquellen ist er auch für seine wunderbaren Felsformationen aus rotem Sandstein bekannt, welche sieben Ochsen darstellen, daher sein Name. Viele kirgisische Mythen erzählen von diesem Ort. Unterwegs haben wir die Möglichkeit, bei Imkern echten kirgisischen Berghonig zu erwerben. Ü: privates Hotel am Südufer.

10. Tag: Wanderung zum Gletscher
Heute steht ein weiterer Höhepunkte der Reise an. Wir brechen früh mit dem Auto zu einer Hochebene auf, welche mit weitläufigen Blumenwiesen übersät ist. Hier findet man verschiedene Enzian-Arten und andere farbenfrohe Hochgebirgspflanzen. Mit etwas Glück kann man auf die scheuen Marco-Polo-Schafe oder auf Bartgeier treffen. Von einer Höhe von 3500 m ü.M. starten wir unsere Wanderung zum Gletscher. Die Alternative dazu ist eine ein- bis zweistündige Wanderung am nahegelegenen See (ohne nennenswerte Höhenunterschiede). Gehzeit 6-8 h. Ü: privates Hotel am Südufer.

11. Tag: Wanderung durch Erosionslandschaften und Besichtigung von Filzherstellung, Fahrt zum Song Köl (280 km)
Unser erstes Ziel ist eine Filzmanufaktur Hier werden seit Jahrhunderten die berühmten Schyrdak (Filzteppiche) hergestellt. Wir biegen von der Hauptstrasse ab und unternehmen eine ca. einstündige Wanderung durch ein Tal, welches aus den Ablagerungen des Sees besteht; diese haben sich in den letzten Zehntausend Jahren zu bizarren Erosionsformen verändert. Danach geht es weiter entlang am Südufer des Issyk-Kuls. Wir verlassen den Issyk Kul und wenden uns nach Südwesten. Unser Ziel ist der zweitgrößte See des Landes. Die Fahrt führt über den malerischen Kalmak-Aschuu-Pass (3446 m üM) in die weitläufige Song-Köl-Ebene, in deren Mitte sich der See (3016 m üM) befindet. In diese Hochebene (kirg.: Syrte) ziehen seit Jahrhunderten die kirgisischen Nomaden, um ihr Vieh zu weiden. Die Kirgisen sind eines der wenigen Völker Innerasiens, welche dieses Nomadentum auch noch heute praktizieren. Wenn am Nachmittag noch etwas Zeit bleibt, wollen wir noch eine Tour zum Seeufer unternehmen. Gehzeit 1-2 h. Ü: Jurte oder privates Gasthaus.


Nomadenfamilie Song Köl

12. Tag Wanderung im Gebirge
Heute wollen wir eine Wanderung in die Berge des Moldo- Alatoo unternehmen. Wir starten auf Seehöhe (3020 ü.M.) und laufen bis zu einem namenlosen Paß (ca. 3500 ü.M.) hinauf und genießen das Panorama. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Gehzeit 4-5 h. Ü: Jurte oder privates Gasthaus.

 

15 Tage-Reise:

13. Tag: Über den Töö-Pass
Zuerst fahren wir über einen Pass (ca. 3400 m ü.M.), von dem man noch einmal einen herrlichen Panoramablick über die endlosen Steppen des Song Köl Plateaus hat. Wir kommen an einer privaten Kohlemine vorbei und biegen danach nach Norden ab. Vorbei geht es an abgelegenen Dörfern und wundervollen Hochgebirgslandschaften. In diesem Teil Kirgisiens trifft man recht selten auf Touristen. In Suusamyr wartet ein Fahrzeug, welche die TeilnehmerInnen der 15Tage-Tour zurück nach Bischkek bringt. Von dort geht es über den eindrucksvollen Töö-Pass (ca. 3550 m üM), vor dem sich das Panorama der Suusamyr-Hochebene ausbreitet. Am Abend erreichen wir Bischkek. Abendessen in einem Restaurant. Ü: *Hotel.

14. Tag: Wanderung im Nationalpark
Zum Abschluss steht noch ein Kleinod der Natur Kirgisiens auf dem Programm: Der Ala Artscha-Nationalpark. Zuerst wollen wir einen Blick ins Nationalpark-Museum werfen, in dem die Fauna und Flora des Schutzgebietes vorgestellt wird. Wir starten unsere Trekkingtour auf ca. 2200 m ü.M. und laufen das Haupttal hinauf. Im Gebiet besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, sibirische Steinböcke mit Jungtieren zu beobachten. Auch der Blumenreichtum sucht seinesgleichen: Neben der Pallas-Wildtulpe kommen verschieden Rittersporne, Kuhschellen und nur in Mittelasien zu findende Blütenpflanzen vor. Unser Ziel ist die ehemalige Meteorologische Station auf knapp 3000 m ü.M. Am späten Nachmittag sind wir wieder zurück in Bischkek. Gehzeit 7- 8 h.
Alternative: Stadtbesichtigung von Bischkek: Zuerst werden wir den farbenfrohen Osch-Bazar besuchen. Im Anschluss können wir uns im Zentralen Kaufhaus umsehen und dem Historischen Museum einen Besuch abstatten. Abschiedsessen im Restaurant. Ü: *Hotel in Bischkek.

15. Tag: Rückflug
Wir nehmen Abschied von Kirgisien. Transfer am frühen Morgen zum Flughafen Bischkek. Ankunft am Nachmittag in Deutschland / Schweiz.

 

22 Tage Reise:

13. Tag: Unterwegs nach Osch
Tagesfahrt vom Song Köl bis zur Suusamyr-Hochebene. Zuerst fahren wir über einen Pass (ca. 3400 m ü.M.), von dem man noch einmal einen herrlichen Panoramablick über die endlosen Steppen des Song Köl Plateaus hat. Wir kommen an einer privaten Kohlemine vorbei und biegen danach nach Norden ab. Vorbei geht es an abgelegenen Dörfern und wundervollen Hochgebirgslandschaften. In diesem Teil Kirgisiens trifft man recht selten auf Touristen. Als Höhepunkt des Tages kommen wir durch die Schlucht des Kökömeren, welche mit unglaublichen Farbenspielen aufwartet. Ü: Privates Gasthaus.

14. Tag: Unterwegs ins Fergana-Tal
Tagesfahrt nach Osch (550 km). Wir fahren heute auf sehr guter Asphaltstrasse und bewältigen den Ala Bel-Pass (3184 m ü.M.) und queren nach einigen Kilometern den Toktogul-See, wo wir eine Badepause einlegen können. Heute werden wir mit dem Passieren der Naryn-Schlucht in eine andere Welt eintauchen, in das Fergana-Becken. Uns erwartet heute der sogenannte "Süden Kirgisiens". Die fruchtbare Ebene unterscheidet sich landschaftlich und kulturell stark vom den übrigen Teilen Kirgisiens. Hier spricht man nicht nur einen anderen kirgisischen Dialekt, sondern hat auch andere Bräuche, betreibt statt Viehzucht in erster Linie Ackerbau. Ein Grund für die kulturellen Unterschiede ist u. a. der kulturelle Einfluss von Usbeken und Tadschiken. Ü: ***Hotel Osch.

15. Tag: UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt
Das 3000jährige Osch ist die älteste Stadt im kirgisischen Teil der Seidenstrasse. Zu Zeiten Marco Polos war Osch ein wichtiger Handelspunkt für die Karawanen, welche aus der Wüste Takla-Makan über Kaschgar oder aus Transoxanien hierher kamen. Heute ist Osch das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Südens. Wir besuchen die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt, den heiligen Berg Sulejman-Tasch. Er gilt als Pilgerort der Muslime Mittelasiens und wurde 2009 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Ein Muss für jeden Besucher sind die Teestuben, welche wir zu Mittag besuchen. Dort kann man einige der kirgisischen Nationalspeisen wie Kurdak, Oromo oder den berühmten Oscher Plow probieren. Ü: ***Hotel.


Minarett von Uzgen

16. Tag: Reismarkt und Minarett von Uzgen
Am Vormittag wollen wir den berühmten Bazar besuchen und dem historischen Museum einen Besuch abstatten. Danach geht es über Uzgen nach Arslanbob (140 km). Neben Osch ist Uzgen die Stadt, welche bauliche Zeugen aus dem Mittelalter beherbergt. Wir werden uns das einzige vollständig erhaltene Minarett in Kirgisien aus dieser Zeit ansehen. Unmittelbar daneben stehen 3 Mausoleen aus der Karachanidenzeit (11. - 13. Jh.), welche mit filigran geschnitzten Holztüren versehen sind. In der Umgebung von Uzgen wird eine der schmackhaftesten Reissorten Mittelasien, der Uzgen-Reis angebaut. Seine rötlich-braune Farbe und sein Geschmack sind unverwechselbar. Wir wollen dem Reismarkt von Uzgen einen Besuch abstatten, wo Sie die Möglichkeit haben, Reis zu kaufen. (sehr empfehlenswert, wenn man zu Hause ein kirgisisches Rezept kochen möchte!). Unser Weg führt uns an den Baumwoll- und Reisfeldern vorbei, wo wir auch einen kleinen Stopp einlegen. Nach einigen Kilometern biegen wir dann nach Nordosten ab und verlassen das Ferganabecken, um in die Berge des Fergana-Alatoos zu fahren. Dort befinden sich die legendären Walnusswälder. Ü: privates Gasthaus in Arslanbob.

17. Tag: Lehmarchitektur und Wanderung in Arslanbob
Der Tag ist für eine Wanderung durch das Dorf und seine Umgebung vorgesehen, ohne grössere Höhenunterschiede (15 - 20 km). Zuerst wollen wir zum kleinen Wasserfall (20 m), welcher als Mazar (dt.: Heilige Stätte) regional Bedeutung hat. Danach geht es auf den Dorf-Bazar, wo man kirgisische Walnüsse und eine usbekische Apfelspezialität kaufen kann. Am Nachmittag schauen wir uns in den engen Gassen um. Deutlich sieht man den usbekischen Einfluss in der Dorfarchitektur. Arslanbob ist bekannt für seine Lehmbauten und die wunderschön geschnitzten Haustüren. Gehzeit 4-5 h. Ü: privates Gasthaus in Arslanbob.


Walnusswälder

18. Tag: Wanderung durch die Walnusswälder
Die Walnusswälder im Süden Kirgisiens stellen mit 24 000 ha die grössten Walnusswälder der Erde dar. Sie stehen unter staatlichem Schutz, einige Teile sind sogar Totalreservate. Wir starten unsere Wanderung. Unser Trek führt uns in einem grossen Bogen um die Streusiedlung Arslanbob.
Alternative : Tag zur freien Verfügung. Gehzeit 5-6 h. Ü: privates Gasthaus in Arslanbob.

19. Tag: Gebirgswanderung im Massiv des Babasch Ata
Heute steht eine Gebirgswanderung im Massiv des Babasch Ata an, welcher mit über 4400 m ü.M. der höchste Berg im Gebiet ist. Unsere Route beginnt bei ca. 1600 m ü.M. und führt durch die engen Gassen Arslanbobs, am großen Wasserfall vorbei bis hinauf in die alpinen Wiesen. Alternativ dazu kann ein Ruhetag eingelegt werden. Gehzeit 6-8 h. Ü: privates Gasthaus in Arslanbob.


Toktogul-See

20. Tag: Naryn-Staudamm und Toktogul-See
Tagesfahrt von Arslanbob nach Bischkek (450 km). Wir verlassen das Fergana-Tal und fahren den Naryn flussaufwärts durch die karge Naryn-Schlucht, wo wir uns aus der Ferne den riesigen Naryn-Staudamm ansehen. Das Wasser des Flusses hat eine einzigartige azurblaue Farbe und mündet nach einigen tausend Flusskilometern in den Aral-See. Am Toktogul-See, der noch im Oktober angenehme Wassertemperaturen aufweist, legen wir eine Badepause ein. Wir überqueren den Ala-Bel-Pass (3184 m üM), erreichen eine weitere beeindruckende Hochebene, die Suusamyr-Syrte (2000 - 2500 m ü.M.) und dann den letzten Pass vor Bischkek. Auf dem Pass angelangt, hat man bei gutem Wetter einen herrlichen Panoramablick über die 150 km lange Suusamyr-Hochebene. Wir fahren den Pass hinab und kommen nach einigen Serpentinen in das Tschuj-Tal, wo wir am Abend Bischkek erreichen. Ü: *Hotel in Bischkek

21. Tag: Wanderung im Nationalpark
Als Abschluss steht noch ein Kleinod der Natur Kirgisiens auf dem Programm: Der Ala Artscha-Nationalpark. Zuerst wollen wir einen Blick ins Nationalpark-Museum werfen, in dem die Fauna und Flora des Schutzgebietes vorgestellt wird. Wir starten unsere Trekkingtour auf ca. 2200 m ü.M. und laufen das Haupttal hinauf. Im Gebiet besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, Sibirische Steinböcke mit Jungtieren zu beobachten. Auch der Blumenreichtum sucht seinesgleichen: Neben der Pallas-Wildtulpe kommen verschiedene Rittersporne, Kuhschellen und nur in Mittelasien zu findende Blütenpflanzen vor. Unser Ziel ist die ehemalige Meteorologische Station auf knapp 3000 m ü.M.. Am späten Nachmittag sind wieder zurück in Bischkek. Gehzeit 6-8 h.
Alternative: Stadtbesichtigung von Bischkek: Zuerst werden wir den farbenfrohen Osch-Bazar besuchen. Im Anschluss können wir uns im Zentralen Kaufhaus umsehen und dem Historischen Museum einen Besuch abstatten. Abschiedsessen im Restaurant. Ü: *Hotel in Bischkek.

22. Tag: Rückflug
Wir nehmen Abschied von Kyrgyzstan. Transfer am frühen Morgen zum Flughafen Bischkek. Ankunft am Nachmittag in Deutschland / Schweiz.

Anforderungen:
Normale Kondition für die Tages-Wanderungen, welche von 2 bis 8 h dauern und in touristisch nicht erschlossenen Regionen stattfinden. Die Wanderungen sind für wenig trainierte und gut trainierte Wanderer geeignet, da es bei fast allen Touren eine alternative Variante gibt (also leicht-mittel). Höhenverträglichkeit bis 4000 m. Im Durchschnitt 600-900 Höhenmeter aufwärts und 600-900 Höhenmeter abwärts.
Charakter der Tour: Reise im Expeditionsstil in Gebiete, wo z. T. keine touristische Infrastruktur vorhanden ist. Dies betrifft den Song Köl und den Terskej-Alatoo. Teilweise einfache, aber saubere Unterkünfte in privaten Gasthäusern und Jurten (Mehrbettzimmer, Außentoilette). Für die Tagesfahrten ist gutes Sitzleder erforderlich.

     
   
Daten:

15 Tage
05.05. - 19.05.2012*
16.06. - 30.06.2012
07.07. - 21.07.2012  findet statt
28.07. - 11.08.2012
18.08. - 01.09.2012
08.09. - 29.09.2012

22 Tage
05.05. - 26.05.2012*
26.05. - 16.06.2012
07.07. - 28.07.2012  findet statt
28.07. - 18.08.2012
08.09. - 29.09.2012

*= ÜN in Jurte nicht möglich, anstelle dessen ÜN im privaten Gasthaus in Kotschkor

Preis:
15 Tage  
8 - 14 Teilnehmer 2290 Euro
7 TN 2360 Euro
6 TN 2450 Euro
   
22 Tage  
8 - 14 Teilnehmer 2990 Euro
7 TN 3090 Euro
6 TN 3190 Euro

Zuschlag Einzelzimmer
15 Tage 160 Euro
22 Tage 240 Euro

Inbegriffen: Linienflug Deutschland / Schweiz - Bischkek
Deutschsprachige Reiseleitung
Alle Übernachtungen
Vollverpflegung
Transport in geländegängigen, gepflegten Kleinbussen
Begleitung durch einheimischen Historiker (1 Tag)
Ala Artscha-Nationalpark: Begleitung durch Biologen
Eintrittsgelder für Museen
Gebühren für Schutzgebiete und Nationalparks
Nicht inbegriffen: Visumgebühren + Beschaffung (Genf)
Getränke außerhalb der Mahlzeiten
Versicherungen
Trinkgelder; Persönliches
Unterkünfte:
***Hotel = 1- und 2-Bett Zimmer, Dusche und Toilette auf dem Zimmer, Speisesaal
*Hotel = 2- und 3-Bett Zimmer, Dusche und Toilette auf dem Zimmer, kleine Gartenanlage
Privates Hotel bei Tscholpon Ata = 2-Bett-Zimmer, Toilette und Dusche auf dem Zimmer, Speiseraum in geräumiger Küche, Obstgarten
Privates Gasthaus Kirgisische Gastfamilie, 3- und 4-Bettzimmer mit Matratzen und Bettzeug auf dem Teppich, Außentoilette
Privates Hotel Karakol = 2- und 3-Bett-Zimmer, Gemeinschaftsdusche und -toilette, Speiseraum russische Banja (Sauna)
Einfache Berghütte Sehr einfache Mehrbettzimmer mit eigenem Schlafsack, Außentoilette, heiße Quellen
privates Hotel am Südufer 2-Bett-Zimmer, Gemeinschaftsdusche und -toilette, Speiseraum, Gartenanlage
Jurte = 4 bis 8 Betten pro Jurte, Matratzen mit Bettdecke und Kopfkissen auf Filzteppichen
Uzbekisches Gasthaus Arslanbob 2-, 3- und 4-Bettzimmer, Matratzen mit Bettzeug auf dem Teppich, Außentoilette, Außendusche

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