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KIRGISIEN-RUNDREISE
KULTUR UND WANDERN
(15 / 22 TAGE)
UNESCO-Weltnaturerbe
Issyk Kul und Hochgebirgs-See Song Köl, Fergana-Becken und das 3000jährige
Osch
Kurzbeschreibung
Die Reise führt
nach Kirgisien, einem Land, welches touristisch noch ganz am Anfang steht.
Ein Glücksfall für Reisende, die die Ursprünglichkeit von Landschaft und
Kultur lieben. Kirgisen liegt in den Gebirgssystemen des Tienschan und
Pamir, Hochgebirgen mit einer Fläche von ca. 350.000 km² und mehreren
7000ern.
Die Route führt
zu einigen Naturwundern Mittelasiens, wie zum Issyk Kul, dem grössten
Gebirgssee der Erde. Aufgrund der landschaftlichen Mannigfaltigkeit wurde
die Issyk Kul-Region zum UNESCO-Weltnaturerbe erhoben. Ihresgleichen suchen
die mit Enzian und Edelweiß überzogenen Wiesen, die wir auf unserer Wanderung
zum Gletscher sehen. In einem völlig abgelegenen Hochgebirgstal sind wir
in der Berg-Taiga unterwegs und baden in heissen Quellen!
Ein weiterer Höhepunkt
ist der Hochgebirgs-See Song Köl. Neben einmaliger Panoramalandschaft
kann man hier auf authentisches Nomadenleben treffen. Wie seit über tausend
Jahren ziehen die Kirgisen mit ihren Pferde- und Schafsherden in die Steppen
am See und schlagen ihre Jurten auf. Wir wandern durch Walnusswälder und
erleben die ethnische Vielfalt im Fergana-Becken. Als Abschluss steht
eine Wanderung im Ala Artscha-Nationalpark an, bei der uns ein Biologe
begleitet und die Pflanzenwelt etwas näherbringt.
Höhepunkte (15
Tage):
- Burana: historische
Stadt an der Seidenstrasse
- UNESCO-Weltnaturerbe
Issyk Kul
- Issyk-Kul: größter
Hochgebirgssee der Welt
- Tageswanderung
in der Gebirgstaiga des Tien Schan
- Felszeichnungen
von Tscholpon-Ata
- Historische Altstadt
von Karakol
- Orthodoxe Holzkathedrale
und Dunganen-Moschee von Karakol
- Filzherstellung
und Filzmanufaktur Bokonbaewa
- Felsformationen
von Dshety Ögüz
- Tageswanderung
zum Gletscher
- Wanderung durch
bizarre Erosionslandschaften
- Ursprüngliches
Nomadenleben am Song Köl
- Tageswanderung
in der Gebirgskette des Moldo Alatoo
- Der gewaltige Töö-Aschuu-Pass
- Hauptstadt Bischkek
Höhepunkte (22 Tage):
- Städte der Seidenstraße:
Dshalal-Abad und Uzgen
- 3000jährige Stadt
Osch
- Wanderung durch
die grössten Walnusswälder der Erde
- Wanderung im Fergana-Gebirge
- Usbekisches Dorf
Arslanbob
- Ethnische Vielfalt
des Fergana-Tals
- Naryn-Schlucht
und Kaskaden
- Der gewaltige Töö-Pass

| Hinweis:
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1. Tag: Anreise
Abflug von Deutschland / Schweiz nach Bischkek. Die reine Flugzeit beträgt
ca. 6 Stunden. Nach einer Zwischenlandung in Moskau, St. Petersburg oder
Istanbul kommen wir am Morgen des nächsten Tages an.
2.Tag: Minarett
und Ausgrabungsstätte Burana
Ankunft am Manas-Flughafen Bischkek. Wir werden vom Flughafen abgeholt.
Fahrt nach Tokmok (60 km), wo sich die historische Stadt Burana,
im Mittelalter eine Stadt an der Seidenstrasse, befindet. Wir schauen
uns das Freilichtmuseum sowie die Reste eines Minaretts aus der Karachanidenzeit
(11.-13. Jh.) an. Vom Minarett aus hat man einen wunderschönen Blick über
das weite Tschuj-Tal und die schneebedeckten Gipfel des Kirgisischen Alatoo.
Unsere Fahrt geht weiter bis zum Issyk Kul. Der Issyk Kul ist ein
riesiger Hochgebirgssee mit glasklarem Wasser. Mit einer Länge von knapp
200 km, einer Breite von 60 km und einer Tiefe von über 600 m ist er der
größte Hochgebirgssee der Erde! Ü: Privates Hotel bei Tscholpon Ata.
3. Tag: Unterwegs
im grössten UNECSO-Weltnaturerbe-Gebiet
Der Issyk Kul See liegt im gleichnamigen Issyk Kul-Oblast (Verwaltungsgebiet),
durch den ein Grossteil unserer Reise führt. Wegen seiner einzigartigen
Natur und Landschaft wurde er im Jahre 2001 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt.
Direkt bei Tscholpon Ata befindet sich eines der grössten Steinfelder
mit Felszeichnungen in Mittelasien. Über 600 Felszeichnungen gibt es hier
zu bestaunen. Danach besuchen wir das Regionalmuseum, welches eine interessante
archäologische Abteilung besitzt. Wir sind jetzt am Fusse des Kungej Alatoo
unterwegs. Ü: Privates Hotel bei Tscholpon Ata.
4. Tag: Wanderung
im Kungej-Alatoo
Heute wollen wir zu einer Wanderung aufbrechen. Dauer und Schwierigkeitsgrad
richten sich nach Interessen und Kondition der Gruppe. Grundsätzlich gibt
es folgende Varianten: 1. Halbtageswanderung entlang des Flusses ohne
grosse Steigungen. Ziel ist ein kleiner See am Oberlauf (ca. 3-4 h). 2.
Variante: Ganztageswanderung (6-8 h). Im Anschluss Fahrt zur Stadt Karakol
auf guter Asphaltstrasse. (ca. 100 km) Ü: Privates Hotel Karakol.

Orthodoxe Kathedrale von Karakol
5. Tag: Die Altstadt
von Karakol
Karakol ist eine einzigartige Stadt und zählt zu den schönsten Mittelasiens.
Im Unterschied zu anderen Siedlungen, welche vom russischen Zaren im Mittelasien
des 19. Jh. angelegt wurden, findet man in Karakol noch viele Zeugen dieser
Zeit. Hier steht die einzige orthodoxe Kathedrale Kirgisiens in Holzbauweise
und die berühmte Moschee im Pagodenstil. Viele der alten russischen Blockhäuser
mit ihren liebevoll gestalteten Fensterläden sind noch erhalten. Wir besuchen
das sehenswerte Przhewalskij-Museum, welches dem grossen Zentralasienforscher
gewidmet ist. Er stand als erster europäischer Wissenschaftler vor den
Toren Lhasas. Abends: Besuch einer kirgisischen Tschajchana (Teehaus).
Ü: Privates Hotel Karakol.
6. Tag: Wanderung
durch die Berg-Taiga
Am Südufer des Issyk Kul zieht sich über 300 km die Gebirgskette des Terskej-Alatoo
hin. Nach einem kurzen Anfahrtsweg unternehmen wir heute eine Trekkingtour
durch die Gebirgs-Taiga Kirgisiens. Auf der Tour durch die unerschlossenen
Wälder hat man die Gelegenheit die Taigawälder, welche aus der legendären
Tienschan-Fichte bestehen, zu bewundern. Alternative: Gesamte Strecke
im Begleitfahrzeug. Am Abend kann man sich in den heißen Quellen erholen.
Gehzeit 5 bis 6 h Ü: einfache Berghütte.
7. Tag: Trekking
im Terskej-Alatoo
Die heutige Trekkingtour dient als Vorbereitungstour für den morgigen
Tag. Wir laufen das Haupttal hinauf, immer in Sichtweite des Flusses.
Mitunter steht einige Kilometer flussaufwärts eine einsame Jurte der kirgisischen
Nomaden am Wegesrand. Wieder kommen wir durch die Ausläufer der Gebirgs-Taiga.
Der Pfad weist keine grossen Steigungen auf. Unser Ziel ist der Oberlauf
eines Nebenflusses. Alternative: Rückkehr nach der Hälfte der Strecke.
Am Abend kann man sich in den heissen Quellen erholen. Gehzeit: 6-8 h.
Ü: einfache Berghütte.
8. Tag: Trekkingtour
zum Östlichen Köl-Pass
Unsere heutige Trekkingtour ist ein Höhepunkt der Reise. Nachdem wir uns
von ca. 2500 m ü.M. einige Meter flussaufwärts bewegt haben, biegen wir
in ein Seitental ein, und es beginnt der steile Anstieg zum Pass (3860
m ü.M.). Hier eröffnet sich ein herrlicher Panoramablick auf die schneebedeckten
5000er im Hintergrund und auf den nahe gelegenen Bergsee. Wenn es Zeit
und Kondition erlauben, kann man über den Sattel schreiten und zu einem
See absteigen. Nach einem drei bis vierstündigen Abstieg kommen wir im
Tal an. Alternative: freier Tag. Gehzeit 7-9 h. Ü: einfache Berghütte.

Rote Felsen von Dshety Ögüz
9. Tag: Heilquellen
und Rote Felsen von Dshety Ögüz
Rückfahrt aus dem Gebirge bis zum Ufer des Issyk Kul. Wir fahren weiter
am Südufer des Issyk-Kuls entlang und machen einen Abstecher in den wohl
bekanntesten Kurort Kirgisiens, nach Dshety Ögüz. Neben seinen
Heilquellen ist er auch für seine wunderbaren Felsformationen aus rotem
Sandstein bekannt, welche sieben Ochsen darstellen, daher sein Name. Viele
kirgisische Mythen erzählen von diesem Ort. Unterwegs haben wir die Möglichkeit,
bei Imkern echten kirgisischen Berghonig zu erwerben. Ü: privates Hotel
am Südufer.
10. Tag: Wanderung
zum Gletscher
Heute steht ein weiterer Höhepunkte der Reise an. Wir brechen früh mit
dem Auto zu einer Hochebene auf, welche mit weitläufigen Blumenwiesen
übersät ist. Hier findet man verschiedene Enzian-Arten und andere farbenfrohe
Hochgebirgspflanzen. Mit etwas Glück kann man auf die scheuen Marco-Polo-Schafe
oder auf Bartgeier treffen. Von einer Höhe von 3500 m ü.M. starten wir
unsere Wanderung zum Gletscher. Die Alternative dazu ist eine ein- bis
zweistündige Wanderung am nahegelegenen See (ohne nennenswerte Höhenunterschiede).
Gehzeit 6-8 h. Ü: privates Hotel am Südufer.
11. Tag: Wanderung
durch Erosionslandschaften und Besichtigung von Filzherstellung, Fahrt
zum Song Köl (280 km)
Unser erstes Ziel ist eine Filzmanufaktur Hier werden seit Jahrhunderten
die berühmten Schyrdak (Filzteppiche) hergestellt. Wir biegen von der
Hauptstrasse ab und unternehmen eine ca. einstündige Wanderung durch ein
Tal, welches aus den Ablagerungen des Sees besteht; diese haben sich in
den letzten Zehntausend Jahren zu bizarren Erosionsformen verändert. Danach
geht es weiter entlang am Südufer des Issyk-Kuls. Wir verlassen den Issyk
Kul und wenden uns nach Südwesten. Unser Ziel ist der zweitgrößte See
des Landes. Die Fahrt führt über den malerischen Kalmak-Aschuu-Pass (3446
m üM) in die weitläufige Song-Köl-Ebene, in deren Mitte sich der
See (3016 m üM) befindet. In diese Hochebene (kirg.: Syrte) ziehen seit
Jahrhunderten die kirgisischen Nomaden, um ihr Vieh zu weiden. Die Kirgisen
sind eines der wenigen Völker Innerasiens, welche dieses Nomadentum auch
noch heute praktizieren. Wenn am Nachmittag noch etwas Zeit bleibt, wollen
wir noch eine Tour zum Seeufer unternehmen. Gehzeit 1-2 h. Ü: Jurte oder
privates Gasthaus.

Nomadenfamilie Song Köl
12. Tag Wanderung
im Gebirge
Heute wollen wir eine Wanderung in die Berge des Moldo- Alatoo unternehmen.
Wir starten auf Seehöhe (3020 ü.M.) und laufen bis zu einem namenlosen
Paß (ca. 3500 ü.M.) hinauf und genießen das Panorama. Der Nachmittag
steht zur freien Verfügung. Gehzeit 4-5 h. Ü: Jurte oder privates Gasthaus.
15
Tage-Reise:
13. Tag: Über
den Töö-Pass
Zuerst fahren wir über einen Pass (ca. 3400 m ü.M.), von dem man noch
einmal einen herrlichen Panoramablick über die endlosen Steppen des Song
Köl Plateaus hat. Wir kommen an einer privaten Kohlemine vorbei und biegen
danach nach Norden ab. Vorbei geht es an abgelegenen Dörfern und wundervollen
Hochgebirgslandschaften. In diesem Teil Kirgisiens trifft man recht selten
auf Touristen. In Suusamyr wartet ein Fahrzeug, welche die TeilnehmerInnen
der 15Tage-Tour zurück nach Bischkek bringt. Von dort geht es über den
eindrucksvollen Töö-Pass (ca. 3550 m üM), vor dem sich das Panorama der
Suusamyr-Hochebene ausbreitet. Am Abend erreichen wir Bischkek. Abendessen
in einem Restaurant. Ü: *Hotel.
14. Tag: Wanderung
im Nationalpark
Zum Abschluss steht noch ein Kleinod der Natur Kirgisiens auf dem Programm:
Der Ala Artscha-Nationalpark. Zuerst wollen wir einen Blick ins
Nationalpark-Museum werfen, in dem die Fauna und Flora des Schutzgebietes
vorgestellt wird. Wir starten unsere Trekkingtour auf ca. 2200 m ü.M.
und laufen das Haupttal hinauf. Im Gebiet besteht die hohe Wahrscheinlichkeit,
sibirische Steinböcke mit Jungtieren zu beobachten. Auch der Blumenreichtum
sucht seinesgleichen: Neben der Pallas-Wildtulpe kommen verschieden Rittersporne,
Kuhschellen und nur in Mittelasien zu findende Blütenpflanzen vor. Unser
Ziel ist die ehemalige Meteorologische Station auf knapp 3000 m ü.M. Am
späten Nachmittag sind wir wieder zurück in Bischkek. Gehzeit 7- 8 h.
Alternative: Stadtbesichtigung von Bischkek: Zuerst werden wir den farbenfrohen
Osch-Bazar besuchen. Im Anschluss können wir uns im Zentralen Kaufhaus
umsehen und dem Historischen Museum einen Besuch abstatten. Abschiedsessen
im Restaurant. Ü: *Hotel in Bischkek.
15. Tag: Rückflug
Wir nehmen Abschied von Kirgisien. Transfer am frühen Morgen zum Flughafen
Bischkek. Ankunft am Nachmittag in Deutschland / Schweiz.
22
Tage Reise:
13. Tag: Unterwegs
nach Osch
Tagesfahrt vom Song Köl bis zur Suusamyr-Hochebene. Zuerst fahren wir
über einen Pass (ca. 3400 m ü.M.), von dem man noch einmal einen herrlichen
Panoramablick über die endlosen Steppen des Song Köl Plateaus hat. Wir
kommen an einer privaten Kohlemine vorbei und biegen danach nach Norden
ab. Vorbei geht es an abgelegenen Dörfern und wundervollen Hochgebirgslandschaften.
In diesem Teil Kirgisiens trifft man recht selten auf Touristen. Als Höhepunkt
des Tages kommen wir durch die Schlucht des Kökömeren, welche mit unglaublichen
Farbenspielen aufwartet. Ü: Privates Gasthaus.
14. Tag: Unterwegs
ins Fergana-Tal
Tagesfahrt nach Osch (550 km). Wir fahren heute auf sehr guter Asphaltstrasse
und bewältigen den Ala Bel-Pass (3184 m ü.M.) und queren nach einigen
Kilometern den Toktogul-See, wo wir eine Badepause einlegen können. Heute
werden wir mit dem Passieren der Naryn-Schlucht in eine andere Welt eintauchen,
in das Fergana-Becken. Uns erwartet heute der sogenannte "Süden Kirgisiens".
Die fruchtbare Ebene unterscheidet sich landschaftlich und kulturell stark
vom den übrigen Teilen Kirgisiens. Hier spricht man nicht nur einen anderen
kirgisischen Dialekt, sondern hat auch andere Bräuche, betreibt statt
Viehzucht in erster Linie Ackerbau. Ein Grund für die kulturellen Unterschiede
ist u. a. der kulturelle Einfluss von Usbeken und Tadschiken. Ü: ***Hotel
Osch.
15. Tag: UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt
Das 3000jährige Osch ist die älteste Stadt im kirgisischen Teil der Seidenstrasse.
Zu Zeiten Marco Polos war Osch ein wichtiger Handelspunkt für die Karawanen,
welche aus der Wüste Takla-Makan über Kaschgar oder aus Transoxanien hierher
kamen. Heute ist Osch das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Südens.
Wir besuchen die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt, den heiligen
Berg Sulejman-Tasch. Er gilt als Pilgerort der Muslime Mittelasiens und
wurde 2009 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Ein Muss für jeden Besucher
sind die Teestuben, welche wir zu Mittag besuchen. Dort kann man einige
der kirgisischen Nationalspeisen wie Kurdak, Oromo oder den berühmten
Oscher Plow probieren. Ü: ***Hotel.

Minarett von Uzgen
16. Tag: Reismarkt
und Minarett von Uzgen
Am Vormittag wollen wir den berühmten Bazar besuchen und dem historischen
Museum einen Besuch abstatten. Danach geht es über Uzgen nach Arslanbob
(140 km). Neben Osch ist Uzgen die Stadt, welche bauliche Zeugen aus dem
Mittelalter beherbergt. Wir werden uns das einzige vollständig erhaltene
Minarett in Kirgisien aus dieser Zeit ansehen. Unmittelbar daneben stehen
3 Mausoleen aus der Karachanidenzeit (11. - 13. Jh.), welche mit filigran
geschnitzten Holztüren versehen sind. In der Umgebung von Uzgen wird eine
der schmackhaftesten Reissorten Mittelasien, der Uzgen-Reis angebaut.
Seine rötlich-braune Farbe und sein Geschmack sind unverwechselbar. Wir
wollen dem Reismarkt von Uzgen einen Besuch abstatten, wo Sie die Möglichkeit
haben, Reis zu kaufen. (sehr empfehlenswert, wenn man zu Hause ein kirgisisches
Rezept kochen möchte!). Unser Weg führt uns an den Baumwoll- und Reisfeldern
vorbei, wo wir auch einen kleinen Stopp einlegen. Nach einigen Kilometern
biegen wir dann nach Nordosten ab und verlassen das Ferganabecken, um
in die Berge des Fergana-Alatoos zu fahren. Dort befinden sich die legendären
Walnusswälder. Ü: privates Gasthaus in Arslanbob.
17. Tag: Lehmarchitektur
und Wanderung in Arslanbob
Der Tag ist für eine Wanderung durch das Dorf und seine Umgebung vorgesehen,
ohne grössere Höhenunterschiede (15 - 20 km). Zuerst wollen wir zum kleinen
Wasserfall (20 m), welcher als Mazar (dt.: Heilige Stätte) regional Bedeutung
hat. Danach geht es auf den Dorf-Bazar, wo man kirgisische Walnüsse und
eine usbekische Apfelspezialität kaufen kann. Am Nachmittag schauen wir
uns in den engen Gassen um. Deutlich sieht man den usbekischen Einfluss
in der Dorfarchitektur. Arslanbob ist bekannt für seine Lehmbauten und
die wunderschön geschnitzten Haustüren. Gehzeit 4-5 h. Ü: privates Gasthaus
in Arslanbob.

Walnusswälder
18. Tag: Wanderung
durch die Walnusswälder
Die Walnusswälder im Süden Kirgisiens stellen mit 24 000 ha die grössten
Walnusswälder der Erde dar. Sie stehen unter staatlichem Schutz, einige
Teile sind sogar Totalreservate. Wir starten unsere Wanderung. Unser Trek
führt uns in einem grossen Bogen um die Streusiedlung Arslanbob.
Alternative : Tag zur freien Verfügung. Gehzeit 5-6 h. Ü: privates Gasthaus
in Arslanbob.
19. Tag: Gebirgswanderung
im Massiv des Babasch Ata
Heute steht eine Gebirgswanderung im Massiv des Babasch Ata an, welcher
mit über 4400 m ü.M. der höchste Berg im Gebiet ist. Unsere Route beginnt
bei ca. 1600 m ü.M. und führt durch die engen Gassen Arslanbobs, am großen
Wasserfall vorbei bis hinauf in die alpinen Wiesen. Alternativ dazu kann
ein Ruhetag eingelegt werden. Gehzeit 6-8 h. Ü: privates Gasthaus in Arslanbob.

Toktogul-See
20. Tag: Naryn-Staudamm
und Toktogul-See
Tagesfahrt von Arslanbob nach Bischkek (450 km). Wir verlassen das Fergana-Tal
und fahren den Naryn flussaufwärts durch die karge Naryn-Schlucht, wo
wir uns aus der Ferne den riesigen Naryn-Staudamm ansehen. Das Wasser
des Flusses hat eine einzigartige azurblaue Farbe und mündet nach einigen
tausend Flusskilometern in den Aral-See. Am Toktogul-See, der noch im
Oktober angenehme Wassertemperaturen aufweist, legen wir eine Badepause
ein. Wir überqueren den Ala-Bel-Pass (3184 m üM), erreichen eine weitere
beeindruckende Hochebene, die Suusamyr-Syrte (2000 - 2500 m ü.M.) und
dann den letzten Pass vor Bischkek. Auf dem Pass angelangt, hat man bei
gutem Wetter einen herrlichen Panoramablick über die 150 km lange Suusamyr-Hochebene.
Wir fahren den Pass hinab und kommen nach einigen Serpentinen in das Tschuj-Tal,
wo wir am Abend Bischkek erreichen. Ü: *Hotel in Bischkek
21. Tag: Wanderung
im Nationalpark
Als Abschluss steht noch ein Kleinod der Natur Kirgisiens auf dem Programm:
Der Ala Artscha-Nationalpark. Zuerst wollen wir einen Blick ins Nationalpark-Museum
werfen, in dem die Fauna und Flora des Schutzgebietes vorgestellt wird.
Wir starten unsere Trekkingtour auf ca. 2200 m ü.M. und laufen das Haupttal
hinauf. Im Gebiet besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, Sibirische Steinböcke
mit Jungtieren zu beobachten. Auch der Blumenreichtum sucht seinesgleichen:
Neben der Pallas-Wildtulpe kommen verschiedene Rittersporne, Kuhschellen
und nur in Mittelasien zu findende Blütenpflanzen vor. Unser Ziel ist
die ehemalige Meteorologische Station auf knapp 3000 m ü.M.. Am späten
Nachmittag sind wieder zurück in Bischkek. Gehzeit 6-8 h.
Alternative: Stadtbesichtigung von Bischkek: Zuerst werden wir den farbenfrohen
Osch-Bazar besuchen. Im Anschluss können wir uns im Zentralen Kaufhaus
umsehen und dem Historischen Museum einen Besuch abstatten. Abschiedsessen
im Restaurant. Ü: *Hotel in Bischkek.
22. Tag: Rückflug
Wir nehmen Abschied von Kyrgyzstan. Transfer am frühen Morgen zum Flughafen
Bischkek. Ankunft am Nachmittag in Deutschland / Schweiz.
Anforderungen:
Normale Kondition für die Tages-Wanderungen, welche von 2 bis 8 h
dauern und in touristisch nicht erschlossenen Regionen stattfinden. Die
Wanderungen sind für wenig trainierte und gut trainierte Wanderer geeignet,
da es bei fast allen Touren eine alternative Variante gibt (also leicht-mittel).
Höhenverträglichkeit bis 4000 m. Im Durchschnitt 600-900 Höhenmeter aufwärts
und 600-900 Höhenmeter abwärts.
Charakter der Tour: Reise im Expeditionsstil in Gebiete, wo z. T. keine
touristische Infrastruktur vorhanden ist. Dies betrifft den Song Köl und
den Terskej-Alatoo. Teilweise einfache, aber saubere Unterkünfte in privaten
Gasthäusern und Jurten (Mehrbettzimmer, Außentoilette). Für die Tagesfahrten
ist gutes Sitzleder erforderlich.
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