|
JEBEL
AKHDAR - RUB AL-KHALI - (19
Tage)
Kurzbeschreibung:
19tägige Geländewagen-Expeditionsreise mit grossem Wüstenanteil. Sie führt
uns zunächst von Muscat nach Nizwa - mit kleinen Wanderungen im Gebiet
des Jebel Akhdar - bevor wir eine Woche lang die Sandwüste Rub al-Khali,
das Leere Viertel, durchqueren. Anschliessend Besuch der südlichsten Region
Dhofar und der Küste am indischen Ozean. Rückfahrt über das östliche Hajar-Gebirge
nach Muscat.

1.-2. Tag
Anreise und Muscat
Abflug am Abend von Frankfurt via Dubai nach Muscat, wo wir am Morgen
gegen 9:30 Uhr eintreffen. Transfer zum Hotel. Am Nachmittag Besuch des
Souqs und der Altstadt mit dem Sultanspalast.

3.-4. Tag
Jebel Akhdar und Nizwa
Nach einem Besuch der großen Moschee verlassen wir die Hauptstadt, um
in die Bergwelt des westlichen Hajar (Hajar al-Gharbi) zu fahren. Zunächst
geht es auf das Hochplateau des Jebel Akhdar, das bis vor wenigen Jahren
militärisches Sperrgebiet war und nur mit einer Sondergenehmigung besucht
werden konnte. Die Steilhänge in 2000 m Höhe sind von grünen Terrassenfeldern
gesäumt, durch die wir eine etwa zweistündige Wanderung unternehmen. Außerdem
erkunden wir einige weitere kleine Dörfer, die abgeschieden in den Bergen
liegen. Wir übernachten im Hotel auf dem Berg oder im Tal in Nizwa. Am
nächsten Tag erkunden wir Nizwa, die alte Hauptstadt Omans, wo wir dem
Souq und dem Fort einen Besuch abstatten.
Am Nachmittag geht es weiter nach Westen, wo wir die Zelte am Fuße der
5000 Jahre alten Bienenkorbgräber von Al-Ayn aufschlagen.
5.-12. Tag
Rub al-Khali, das „Leere Viertel“
Etwas weiter westlich biegen wir in Ibri von der Hauptstraße ab und verbringen
die erste Nacht in den Dünen der Rub al-Khali.
Wir lassen für über eine Woche alle Zivilisation hinter uns und fahren
durch die Rub al-Khali immer parallel zur saudischen Grenze nach Süden.
Zunächst geht es durch die Salzebene der Umm as-Samim, der "Mutter des
Giftes", dann durch endlose Sandgebiete bis zur Ramlat Fasad. Unterwegs
werden wir einmal kurz zur Teerstraße fahren, um Sprit und Wasser aufzufüllen.
Diese Tankstelle mit kleinem Lokal ist eine willkommene Abwechslung, ohne
dass es uns aus der Ruhe und Abgeschiedenheit der Wüste herausreißen wird.
Teils folgen wir der Route von Wilfred Thesiger, der hier als erster Europäer
in den 40er-Jahren des 20. Jahrhunderts gereist ist. Und immer wieder
bleibt Zeit, eine der mächtigen Dünen zu erklimmen und die Stille und
Einsamkeit dieser faszinierenden Wüste zu genießen. Bei Shisr, einem wichtigen
Weihrauchkarawanenplatz, wo angeblich das legendäre Ubar ausgegraben worden
ist, füllen wir die Tanks nochmals auf, bevor es nach Süden ans Meer geht.
Nach einem Stopp an den "Blowholes" von Mughsayl erreichen wir Salalah,
die Hauptstadt der Weihrauchregion. Hier verbringen wir drei Nächte in
einem kleinen Hotel direkt am Meer.
 
13.-14. Tag
Salalah
Der 13. Tag steht in Salalah zur freien Verfügung. Der lange Strand lädt
zum Baden und Spazierengehen ein. Am Folgetag unternehmen wir einen Tagesausflug
in den Osten von Salalah: Wir besuchen den antiken Weihrauchhafen in der
Bucht von Khor Rouri sowie das sehenswerte Tal des Wadi Darbat. Am Abend
fahren wir zum Weihrauchsouq in die Stadt.
15.-16. Tag
Shuwaymiyah
Nach einem halben Fahrtag erreichen wir Shuwaymiyah an der Küste des Indischen
Ozeans. Die Nacht verbringen wir im traumhaft schönen, tief eingeschnittenen
Wadi westlich des Ortes. Ein etwas längerer Fahrtag bringt uns dann wieder
nach Norden.
17. Tag
Östliches Hajar-Gebirge
Über kleine Bergpisten erkunden wir die größtenteils noch unbekannten
Gebiete des östlichen Hajar-Gebirges. Wasserführende Wadis, 5000 Jahre
alte Grabtürme und die riesige Höhle Majlis al-Jinn liegen entlang unseres
Weges.
18.-19. Tag
Muscat und Rückflug
Vorbei an Quriat geht es zurück nach Muscat. Am Nachmittag bleibt noch
Zeit für einen letzten Besuch des Souqs.
Transfer zum Flughafen am Vormittag des 19. Tages und Rückflug nach Deutschland.
|