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TADSCHIKISTAN:
GEHEIMNISVOLLER PAMIR-HIGHWAY
(15 TAGE) / Pilotreise
Eine Pamir-Expeditionsreise
auf dem Dach der Welt
Kurzbeschreibung
Ein Grosseil
des Landes wird vom Pamir eingenommen, dem "Dach der Welt". Besonders
beeindruckend ist die ethnische Vielfalt: Die nomadische Lebensweise der
Kirgisen, die wie vor 500 Jahren mit ihren Yakherden und Jurten auf die
Sommerweiden ziehen. Oder aber die Wachi und Pamiri, persisch sprechende
Minderheiten im Westpamir und Wachan-Korridor. Auf dem einsamen Pamir-Highway,
Teil der berühmten Seidenstraße, durchqueren Sie das Land und lernen die
überwältigende Gastfreundschaft der Pamir-Bewohner kennen. Erschliessen
Sie sich auf Ihren Wanderungen den Lebensraum der extrem seltenen Schneeleoparden.
Entdecken Sie einen der wirklich letzten weissen Flecken der ehemaligen
Sowjetunion!
Höhepunkte:
- Ethnische und landschaftliche
Vielfalt im Wachan-Korridor
- Die letzten weissen
Flecken in Sowjet-Mittelasien, touristisch unerschlossen
- Einsame Landschaften
des östlichen Pamirs
- Die höchsten Pässe
der UdSSR: Chargusch (4344 m), Ak Bajtal (4655 m)
- Eindruckvolle Panoramablicke:
Hochgebirgssee Karakul (3914m), Pik Engels und Pik Marx, 6000er des
Hindukusch, Pik Lenin (7134 m)
- Kulturhistorische
Besonderheiten: Mazare, Gumbez', Geoglyphen, Steinzeichnungen
- Thermalquellen
von Bibi Fatima
- Kirgisische Nomadenkultur
mit Übernachtungen in Jurten
- Jakzüchter im Ost-Pamir
- Erleben des Alltaglebens
der Kirgisen, Wachi und Pamiri
- Hauptstadt Dushanbe

| Hinweis:
Sie können alle Fotos sowie die Karte vergrössern,
indem Sie darauf clicken. |
1. Tag: Hinflug
Abflug von Deutschland / Schweiz nach Dushanbe, wo wir am nächsten Tag
ankommen.
2. Tag: Beginn
des Pamir-Highways
Am frühen Morgen Ankunft in Dushanbe. Wir werden durch den Reiseleiter
am Flughafen abgeholt. Nach kurzem Aufenthalt im Stadtzentrum (Geld tauschen,
Telefon) beginnt unser Abenteuer Pamir-Highway, welcher bereits 70 km
östlich von Dushanbe mit der Schlucht des Wachscht beginnt. Unterwegs
gibt es viel zu entdecken und wir legen immer wieder Fotopausen ein. Wir
erreichen die Grenze des Autonomen Gebietes Gorno Badachschan (russ: GBAO).
Nach einer kurzen Passkontrolle geht es weiter und der erste grosse Pass
steht bevor: Der Charurabot-Pass mit 3252 m gehört zu den flächeren Pässen
unserer Reise. Den ganzen Sommer über stehen die Wiesen in voller Blütenpracht.
Nach der Passabfahrt tauchen wir in das Pjansch-Tal ein und erreichen
gegen Abend unser Ziel. Ü: Gasthaus in Kalaichum.

Orchideenwiese
3. Tag: Bartang-Tal
Wir fahren weiter im Pjansch-Tal. Dieses Gebiet zählt zum westlichen Teil
des Pamir. Besiedelt wird diese Region vor allem von Pamiri, welche eine
ostiranische Sprache sprechen. Höhepunkte dieses Reiseabschnittes sind
die afghanischen Terrassendörfer auf der anderen Flussseite. Wir biegen
in ein Seitental des Pjansch ein und folgen dem Flusslauf des Bartang.
Unterwegs haben wir herrliche Sicht auf die Jasgulem-Kette und den Pik
Wudor (6132 m). Gegen Abend erreichen wir ein Dorf, wo wir bei den Ruschani
zu Besuch sein werden. Das Volk der Ruschani spricht auch eine ostpersische
Sprache, welche sich stark vom Tadschikischen unterscheidet. Ü: privates
Gasthaus.
4. Tag: Trekking
im Bartang-Tal
Der heutige Tag steht im Zeichen der Berge. Auf einer leichten Wanderung
wollen wir die Bergwelt des West-Pamir erkunden. Beeindruckend sind hier
die Wacholderwälder, welche teilweise über 1000 Jahre alt werden. Auf
der Tour haben wir die Möglichkeit, die scheue Blaumerle und Schmutzgeier
zu sehen. Gehzeit 7-8 h Ü: privates Gasthaus.
5. Tag: Wanderung
im Kök Bel-Tal
Über einen namenlosen Pass verlassen wir das Bartang-Tal und finden uns
landschaftlich und kulturell in einer völlig anderen Region wieder. Hier
auf den Hochebenen des Ost-Pamir, die zwischen 3500 und 4000 m liegen,
finden wir fast vegetationslose Hochgebirgswüsten, welche von Salzseen
dominiert werden. Die rauhe Landschaft ist seit Urzeiten Siedlungsgebiet
der Kirgisen. Diese unterscheiden sich in Sprache, Kultur und Bräuchen
sehr stark von den Pamiri. Wir sind zu Gast bei kirgisischen Nomaden im
Kök Bel-Tal. Gegen Mittag erreichen wir unser Ziel und so bleibt am Nachmittag
noch Zeit für eine Wanderung. Gehzeit 2-3 h Ü: Jurte oder privates Gasthaus.

Jakherde im Gebiet des Karakul Sees
6. Tag: Karakul-See
Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir in die Region des Karakul-Sees.
Unterwegs wollen wir uns Geoglyphen und einen Meteoritenkrater anschauen.
Kurz vor dem Karakul-See kommen wir wieder auf dem Pamir-Highway. Der
Karakul ist das grösste Gewässer des Landes und liegt auf einer Höhe von
3914 m. Hintergrund taucht bei guter Sicht die Silhouette des Pik Lenin
(7134 m) auf. Landschaftlich einer der Höhepunkte der Reise! Ü: privates
Gasthaus.
7. Tag: Trekking
im Gebirge
Aufgrund der teilweise sehr schlechten Strassenverhältnisse, sich schnell
ändernder Wetterverhältnisse und daraus resultierenden Ereignissen (Erdrutsche,
Hochwasser etc.) haben wir diesen Tag als Reservetag auf dem schweren
Abschnitt zwischen Bartang und Karakul eingebaut. Sollte dieser Tag nicht
genutzt werden, besteht die Möglichkeit einer Wanderung im Gebiet des
Karakul-Sees: Nach dem Frühstück brechen wir zu einer Bergwanderung direkt
in die Berge am See auf. Der Anstieg über die 4000er-Marke ist zwar beschwerlich,
jedoch zur Belohnung hat man dann mehrere grandiose Panoramablicke auf
den See. Gehzeit 6-8 h Ü: privates Gasthaus.
8. Tag: Murgab
- Alitschur-Hochebene
Auf unserer Fahrt begeben wir uns in Richtung Alitschur. Vor Murgab nehmen
wir den höchsten Strassenpass der UdSSR in Angriff. Am Ak Bajtal-Pass
(4655 m)! können wir mit viel Glück die extrem scheuen Marco-Polo-Schafe
erspähen. In Murgab, der Hauptstadt des Ost-Pamirs, legen wir einen kurzen
Stop auf dem Bazar ein. Unser Ziel ist ein abgelegenes Dorf auf der Hochebene
von Alitschur (3700 m). Ü: privates Gasthaus oder Jurte.
9. Tag: Wanderung
im Ostpamir
Tageswanderung im Gebiet. Wir wandern ein letztes Mal in der rauhen Landschaft
des Ost-Pamirs. Immer wieder ziehen Steinadler und Schneegeier ihre Kreise.
Bemerkenswert ist auch der Reichtum an Hochgebirgsblühern. Gehzeit 6-8
h Ü: privates Gasthaus oder Jurte.

Pamir Highway
10. Tag: Chargusch-Pass
(4344 m) und Fahrt in den Wachan-Korridor
Lange Überfahrt von der Hochebene des Ost-Pamir in den Wachan-Korridor
(150 km). Wir erklimmen zuerst den Chargusch-Pass (4344 m). Nach einiger
Zeit kommt eine verlassene Grenzstation, an der pro Tag 3-5 Autos vorbeikommen.
Wir folgen dem Verlauf des Pamir-Flusses. Auf der anderen Flussseite sind
mitunter Kamel-Karawanen zu sehen. Man könnte denken, die Zeit sei hier
stehen geblieben. Sie transportieren Holz, Mehl, Kartoffeln in die entlegenen
Teile des afghanischen Teils des Wachan-Korridors wie vor 500 Jahren.
Zu Zeiten Marco Polos war der Wachan ein Zweig der Seidenstrasse. Kurz
vor Langar weitet sich das Tal am Zusammenfluss von Pamir und Wachan und
es eröffnet sich der Blick in eines der schönsten Täler Mittelasiens.
Wir sind zu Gast bei unserem Freund Edgor, der mit seiner Familie ein
gemütliches Gasthaus in Langar (2200 m) betreibt. Ü: traditionelles Pamiri-Haus.
11. Tag: Wanderung
zu den Felszeichnungen
Am Vormittag unternehmen wir eine Wanderung (halber Tag) und schauen uns
die Felszeichnungen von Langar an. Wir erreichen die knapp 2000 Felszeichnungen,
welche eine der grössten Ansammlungen von Felszeichnungen weltweit darstellen.
Bilder von Steinböcken, Kamelen und Pferden sind typisch. Dagegen sind
die sog. Sonnenmenschen oder andere Sonnenkult-Bilder eher rar. Wir fahren
weiter in das Nachbardorf (20 km). Dort wollen wir eine Stupa und die
Höhlen buddhistischer Mönche bestaunen. Gehzeit 2-3 h Ü: Gastfamilie,
traditionelles Pamiri-Haus.
12. Tag: Wanderung
zur Festung Jamchun
Heute wollen wir uns ein kulturhistorisches Kleinod anschauen: Der Sonnenstein
wurde vor mehreren hundert Jahren errichtet und diente dazu, die Frühjahrs-
und Herbstsonnenwende zu bestimmen. Anschließend besichtigen wir das Dorfmuseum.
Wir erfahren sehr viel über die Religion der Ismailiten, über Bräuche
und Geschichte der Wachi. Danach geht es weiter im Wachan-Tal. An einigen
Stellen können wir diverse 6000er und 7000er des Hindukusch sehen. Am
Nachmittag wollen wir uns die alte Festungsruine von Jamchum aus der Zeit
der Sogden anschauen. Von der Ruine aus hat man einen wunderbaren Panoramablick
auf den grandiosen Wachan-Korridor. Wenn noch Zeit bleibt, können wir
in den heißen Quellen von Bibi Fatima ein Bad nehmen. Gegen Abend erreichen
wir Chorog. Später essen wir in einem typischen Pamiri-Restaurant. Gehzeit
2-3 h Ü: Gasthaus Chorog.
13. Tag: Chorog
Wir besuchen den Botanischen Garten, vor dem sich die Stadt wie ein Teppich
ausbreitet. Danach brechen wir auf und folgen wieder dem Lauf des Pjansch.
Noch einmal können wir die kunstvoll angelegten Terassenfelder auf der
afghanischen Flussseite und die fragilen Hängebrücken bewundern. In einer
urigen tadschikischen Tschajchana legen wir eine Rast ein. Unmittelbar
nach Überschreiten des Charurabot-Passes (3252 m) kommen wir in ein Dorf
auf der anderen Passseite (Strecke 320 km). Ü: privates Gästehaus.

Alte Moschee in Dushanbe
14. Tag: Dushanbe
Vormittags Fahrt nach Dushanbe (180 km), der Hauptstadt Tadschikistans.
Wir kommen am grössten Projekt des Landes, dem Rogun-Staudamm vorbei,
welcher einmal der grösste Schüttdamm Mittelasiens werden soll. Highlights
auf diesem Abschnitt sind die beeindruckenden geologischen Formationen
und die Schlucht des Wachscht-Flusses. Nach der Ankunft in der Hauptstadt
können wir uns im Nationalmuseum umschauen, wo sich die grösste liegende
Buddha-Figur der Erde befindet. Auf dem Programm stehen der "Grüne Bazar"
und der Botanische Garten. Abschiedsessen in einem Restaurant. Ü: **Hotel.
15. Tag: Rückflug
Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen. Es heisst Abschied nehmen vom
Pamir und seinen gastfreundlichen Bewohnern. Rückflug nach Deutschland
/ Schweiz.
Anforderungen:
Die Wandertouren sind für körperlich gesunde Menschen mit guter Kondition
zu schaffen. Alle Wanderungen mit dem Tagesrucksack, maximale Höhe ca.
4500 m. Vorausgesetzt werden Durchhaltevermögen auf langen Überlandfahrten
und die Bereitschaft, auf Komfort zu verzichten. Schwierigkeitsgrad:
Stufe 3 (mittel).
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