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GARTEN
EDEN
Türkei
- Iran (18 Tage)
Kurzbeschreibung:
Die Osttürkei wurde
bis anhin selten bereist und ist touristisch nur wenig erschlossen. Wer
aber vertiefte Erfahrungen sucht, wird von den grossartigen Zeugnissen
der Hethiter, Assyrer, Urartäer, Griechen, Römer, Armenier, Seldschuken
und Osmanen fasziniert sein - ebenso von den höchst eindrucksvollen Landschaften
mit den rauhen Hochebenen und den gastfreundlichen Menschen, ihrer Kultur
und deren Bemühung um die Gestaltung förderlicher, sozialer Verhältnisse,
die man nur mit großem Respekt würdigen kann.
Der zweite Teil gilt
den Kurdengebieten Irans, insbesondere der Provinz Kurdistan mit ihrer
Hauptstadt Sanandaj, aber auch den umliegenden Gebieten wie Azarbaidjan,
den Zagrosprovinzen (Kermanshah, Luristan) und nicht zuletzt den meist
besuchten und als Höhepunkte einer Iranreise bezeichneten Städte Isfahan
und Shiraz.
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1. Tag
Flug Zürich - Istanbul - Antep. Übernachtung in Antep.

2. Tag
Nach dem Frühstück machen wir einen Spaziergang durch die Altstadt von
Antep. Wir sehen kleine Handwerksbetriebe aussterbender Berufe, die uns
einige Zeit zurück versetzen. Wir besichtigen das Mosaikmuseum, wo wir
eine der reichsten Mosaiksammlungen der Welt anschauen werden. Danach
fahren wir nach Zeugma (Seleukia Apamea, ehemals hellenistische Siedlung),
wo diese Mosaike entstanden; hier wurde die erste Brücke über den Euphrat
gebaut. Ein türkisches Staudammprojekt überflutet einen Grossteil der
antiken Stadt. Anschliessend Weiterfahrt nach Adiyaman bzw. Kahta.
 
3. Tag
Vor dem Sonnenaufgang fahren wir auf den Berg Nemrut, wo wir nach ca.
20-25 minütigem Aufstieg auf eine Höhe von 2.159 m einen unvergesslichen
Ausblick geniessen! Besichtigung der Tier- und Götterfiguren des Kommagenenkönigs
Antiochos I. mit mächtigen, bis zu 10 m hohen Skulpturköpfen. Sie gelten
als 8. Weltwunder. Rückkehr zum Hotel. Frühstück und Fahrt nach Urfa.
Unterwegs nach Urfa werfen wir Blick auf den gewaltigen Atatürkstaudamm,
das Rückgrat des Südostanatolienprojekts (GAP). Übernachtung in Urfa.

4. Tag
Nach dem Frühstück spazieren wir durch die Altstadt von Urfa (ursprünglich
Edessa) und besuchen die von Christen, Juden und Moslems verehrte Geburtsstätte
Abrahams und den heiligen Karpfenteich. Jährlich erbitten sich hier zahlreiche
Pilger den Segen für die Wallfahrt nach Mekka. Ein weiterer Höhepunkt
des Tages bietet der Ausflug nach Harran mit seinen interessanten Lehmhäusern
(Trulli). In Harran soll Abraham mit seinem Vater Terach von Urfa kommend
einige Zeit gelebt und Sara als seine Frau angenommen haben. Bei der Rückkehr
besuchen wir einen neuen Ausgrabungsort: Göbeklitepe (frühneolithisches
Bergheiligtum) aus der Zeit von 9000 v.Chr. Übernachtung in Urfa.
5. Tag
Heute fahren wir zuerst nach Mardin. Von der malerisch an einem Berghang
gelegenen Provinzhauptstadt bietet sich nach Süden hin ein grossartiger
Blick in die weite syrische Tiefebene. Besichtigung und Weiterfahrt nach
Midyat. Übernachtung in Midyat. Wenn wir genügend Zeit haben, sehen wir
uns eines der Klöster in der Nähe an.
 
6. Tag
Auf dem Weg nach Tatvan machen wir einen Stop bei der Malabadibrücke:
Seit 1146 n.Chr. überquert diese elegante Sattelbrücke den Batmansuyu,
einen Nebenfluss des Tigris. Hasankeyf: Im Zuge des Südostanatolienprojekts
(GAP), welches die Schaffung vieler Staudämme - so auch des Ilisu-Staudamms
im Südosten der Türkei - zum Ziel hat, plant der türkische Staat, Hasankeyf
unter Wasser zu setzen. Übernachtung in Tatvan.
7. Tag
Weiterfahrt zur Insel Akdamar. Die Akdamar Kilisesi (Heiligkreuzkirche)
gilt wegen ihren einzigartigen Reliefs als Meisterwerk armenischer Kunst
.Wir erreichen anschliessend Van; diese moderne Provinzhauptstadt dehnt
sich am Ostufers des Vansees zwischen den Hügeln von Vankale und Toprakkale
aus. Besichtigung von Van. Übernachtung in Van.
 
8. Tag
Unser letztes Etappenziel ist Dogubeyazit, welches am Fusse des 5137 m
hohen Ararat liegt. Der Ishak Pasa-Palast ist ein zwischen 1685 und 1784
erbauter und heute renovierter burgähnlicher Palast des Emirs von Dogubeyazit,
Çolak Abdipasa
und seines Sohnes Ishak Pasa II. Er liegt im äussersten Osten der Türkei,
etwa 6 km von der Stadt Dogubeyazit entfernt an einem Berghang, von wo
man die Ebene überblickt. Der Gebäudekomplex vereint armenische, georgische,
persische, seldschukische und osmanische Architekturstile. Übernachtung
in Dogubeyazit.

9. Tag
Fahrt zur Grenze bei Gürbulak. Wir verabschieden uns von unseren türkischen
Begleitern und wechseln auf die iranische Seite nach Bazargan. Wir fahren
mit unserer iranischen Equipe nach Tabriz. Falls uns genügend Zeit bleibt,
besichtigen wir die Kara Kelise, die armenische Thaddäuskirche. In Tabriz
können wir die Blaue Moschee, die Freitagsmoschee, das Aserbaidjan-Museum
und die Burg Arg-e Alishah ansehen und durch den Bazar bummeln. Übernachtung
in Tabriz..
10. Tag
Heute fahren wir zuerst zur Stadt Maragheh, welches in der Zeit der mongolischen
Ilkhanidenherrscher eine Blüte erlebte. In Maragheh besichtigen wir die
Grabtürme Gonbad-e Kabud und Gonbad-e Sorkh. Anschliessend erreichen wir
Takab mit dem nahe gelegenen Takht-e Suleyman (Thron des Salomon), einem
sasanidischen Feuerheiligtum. Weiterfahrt nach Sanandaj. Übernachtung
in Sanandaj.
 
11. Tag
Bevor wir Sanandaj, die Hauptstadt der Provinz Kurdistan verlassen, besichtigen
wir die aus der Qadjarenzeit stammende Freitagsmoschee. Weiter geht es
durch gebirgige, abwechslungsreiche Landschaft nach Kermanshah. Wir sehen
uns die zwei Felsgrotten von Taq-e Bostan mit ihren einzigartigen Reliefbildern
an, danach das Relief von König Dariush in Bisotun (Weltkulturerbe). Anschliessend
Fahrt nach Khorramabad. Übernachtung in Khorramabad.
12. Tag
Khorramabad, die Provinzhauptstadt von Lursitan, besticht durch ihre monumentale
Burganlage Falak al-Aflak. Anschliessend an die Besichtigung fahren wie
nach Isfahan. Übernachtung in Isfahan.
13. und 14. Tag
Diese beiden Tage widmen wir ausschliesslich der Besichtigung von Isfahan.
"Isfahan ist die Hälfte der Welt", sagt ein Sprichwort aus der Zeit von
Shah Abbas I., das beim Anblick der Oasenstadt nicht übertrieben scheint.
Die Anlage mit ihren türkisblauen Kuppeln, Moscheen und Minaretten wirkt
wie eine märchenhafte Kulisse. Vom Ali-Qapu Torpalast geniessen wir einen
herrlichen Blick auf den weltberühmten Meidan-e Imam (UNESCO Kulturdenkmal),
einen 150 m breiten und 500 m langen Platz; er gehörte unter Shah Abbas
I. zum Palastareal, umrahmt von doppelstöckigen Arkaden: Der Ali Qapu-Torpalast
bildet den Zugang zum Palastgebäude. Besonders sehenswert sind die Shaikh
Lotfollah-Moschee und die Masdjid-e Imam, die königliche Moschee. Ein
weiterer Höhepunkt bildet die Freitagsmoschee. Wir besuchen auch die 3
Brücken über den Zyandehrud sowie den Kakh-e Hasht Behesht (Acht-Paradies-Palast)
und den Chehel Sotun-Palast (Palast der Vierzig Säulen), ferner das Armenierviertel
Djolfa mit der Vank-Kathedrale und einem kleinen angeschlossenen Museum
sowie den Qaysariyeh-Bazar. Gegen Abend des 14.
Tages Flug nach Shiraz. Übernachtung in Shiraz.

15. Tag
Wir besuchen zuerst die Mausoleen der beiden Dichter Saadi (13. Jh.) und
Hafiz (14. Jh.), welche in hübschen Parkanlagen liegen. Der Bagh-e Narendjestan
(Orangengarten der Familie Qavam, 18. Jh.) und Bagh-e Eram (Paradies-Garten
mit einem Palast aus der Qadjarenzeit) bieten Gelegenheit zur Erholung.
Der Bagh-e Eram dient als botanischer Garten. Gleichzeitig mit dem Bazar
entstand auch die Masjid-e Wakil (Moschee) sowie das angrenzende Hammam
(Bad). Im Shah Cheragh-Mausoleum ist ein Bruder des in Mashhad beigesetzten
Imam Reza, nämlich Hazrat-e Mir Seyyid Ahmad, genannt Shah Cheragh, bestattet.
Es ist im Innern mit Spiegelmosaiken, Fliesenmosaikornamenten und Inschriften
verziert (kann nur von aussen besichtigt werden). Dort sehen wir auch
die Freitagsmoschee (Masdjid-e Djame Atiq) und das Khoda Khaneh (Gotteshaus).
Mit einem Bummel durch den 800m langen Bazar-e Vakil, einem architektonischen
Meisterwerk aus dem 18. Jahrhundert, beenden wir unser Tagesprogramm.
Übernachtung in Shiraz.
16. Tag
Ausflug nach Persepolis (Takht-e Djamshid), der Königsresidenz der Achämeniden.
Berühmt sind auch die sasanidischen Felsreliefs von Naqsh-e Radjab (3.
Jh. n.Chr.) und die achämenidischen Felsgräber von Naqsh-e Rostam in der
Umgebung von Persepolis. In Pasargadae sehen wir die Überreste vom Palast
und der Audienzhalle (UNESCO Kulturdenkmal) der ersten achämenidischen
Hauptstadt (Grab von Kyros II). Am Abend Flug nach Teheran. Übernachtung
in Teheran.

17. Tag
Eindrucksvoll gelegen am Fuss schneebedeckter Dreitausender ist die Hauptstadt
Irans in den letzten Jahrzehnten zu einer hochmodernen Metropole herangewachsen.
Nach dem Frühstück Stadtrundfahrt mit Stadt- und Museumsbesichtigung:
Zuerst besichtigen wir das Nationalmuseum mit Funden aus über fünf Jahrtausenden
iranischer Zivilisation und das Reza Abbasi Museums mit einer hochinteressanten
kulturhistorischen Ausstellung. Am Nachmittag Besichtigung des modernen
Juwelenmuseums (alternativ - je nach Öffnungszeit - Glas- und Keramik-
oder Teppichmuseum). Abschiedsabendsessen in einem traditionellen Restaurant.
Übernachtung in Teheran.
18. Tag
Transfer zum Flughafen und Rückflug in die Schweiz.
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